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Druck­größe

Wie groß kannst du ein Foto drucken? Wähl dein Handy oder gib die Megapixel ein und sag, ob es ins Fotobuch, an die Wand oder als Poster soll. Der Rechner zeigt, bis zu welchem Format es scharf bleibt.

Foto
Im 50-MP-Modus fotografiert?

Normalerweise speichert das Handy nur 12,5 MP und fasst dafür mehrere Pixel zusammen. Die vollen 50 MP gibt es nur, wenn du sie in der Kamera-App einschaltest, oft heißt der Schalter „50 MP“, „Max“ oder „Hohe Auflösung“. Mehr Details bringen sie nur bei gutem Licht, und auch dann weniger, als die Zahl verspricht. Weißt du es nicht, nimm Nein.

Seitenverhältnis

Handys fotografieren in 4:3. Andere Formate schneidet die Kamera daraus zu, das kostet Pixel.

Druck
Wofür?

Druckgröße

Im Fotobuch und als Abzug scharf bis A4

Samsung Galaxy S26 FE: 4.082 × 3.062 Pixel, also 12,5 MP. Im 50-MP-Modus reicht es rechnerisch bis A2.

Größter Druck

300 dpi, Fotobuch oder Abzug
35 × 26 cm
150 dpi, Wandbild
69 × 52 cm
100 dpi, Poster
104 × 78 cm

Formate für Fotobuch oder Abzug, 300 dpi

FormatdpiErgebnis
10 × 15 cm691 dpipasst
13 × 18 cm576 dpipasst
20 × 30 cm346 dpipasst
A4 (21 × 29,7 cm)349 dpipasst
A3 (29,7 × 42 cm)247 dpiknapp
A2 (42 × 59,4 cm)175 dpizu klein
A1 (59,4 × 84,1 cm)123 dpizu klein
A0 (84,1 × 118,9 cm)87 dpizu klein

Geschätzt: „passt“ ab 300 dpi, „knapp“ ab 200 dpi. Das Foto füllt das Papier, was übersteht, wird abgeschnitten.

So rechnet der Rechner

Ein Druck braucht eine bestimmte Zahl Bildpunkte pro Zoll (2,54 cm), kurz dpi. Wie viele, hängt davon ab, wie weit du weg bist: Ein Abzug oder Fotobuch in der Hand braucht etwa 300 dpi, ein Wandbild aus etwa 1 m etwa 150 dpi, ein Poster aus 2 m und mehr etwa 100 dpi. Die Pixel des Fotos geteilt durch die dpi ergeben die größte Druckgröße.

Für die Formate nimmt der Rechner an, dass das Foto das ganze Papier füllt, wie bei den meisten Fotodiensten: Passt das Seitenverhältnis nicht, wird der Rand abgeschnitten, und die knappere Seite entscheidet. „Passt“ heißt: mindestens die dpi für deinen Zweck. „Knapp“ heißt: mindestens zwei Drittel davon, also 200 dpi für ein Fotobuch. Aus der Nähe wirkt das etwas weich, mit einem Schritt Abstand scharf. Darunter ist das Foto zu klein.

Bei Handys rechnet der Rechner mit der Hauptkamera. Hat sie 40 MP oder mehr, fasst sie normalerweise vier oder mehr Pixel zu einem zusammen und speichert etwa 12 MP, bei 64 MP etwa 16 MP. iPhones mit 48 MP speichern ab dem iPhone 15 normalerweise 24 MP. Die volle Zahl gibt es nur im Modus mit voller Auflösung, das Ergebnis dafür gilt nur rechnerisch: Die Linse löst meist weniger auf, als die Pixel versprechen. Handys fotografieren in 4:3, für 16:9 oder 1:1 schneidet die Kamera Pixel weg. Alles ist eine Schätzung: Ein unscharfes oder verrauschtes Foto wird durch mehr Pixel nicht besser. Der Rechner rechnet in deinem Browser und speichert nichts.

Wie groß der Sensor hinter den Megapixeln ist, zeigt der Rechner Sensorgrößen.

Häufige Fragen

Wie viele Megapixel brauche ich für A4?

Für A4 mit 300 dpi brauchst du mindestens 3.508 × 2.480 Pixel, also knapp 9 MP. Die 12 MP, die fast jedes Handy speichert, reichen also gut: Sie ergeben bei 300 dpi etwa 34 × 25 cm.

Warum hat mein Foto nur 12 MP, obwohl mein Handy 50 MP hat?

Handys mit 48, 50 oder 200 MP fassen vier oder mehr Pixel zu einem zusammen und speichern so etwa 12 MP, iPhones ab dem iPhone 15 meist 24 MP. Das nennt sich Pixel-Binning und gibt bei wenig Licht sauberere Fotos. Die volle Auflösung musst du in der Kamera-App einschalten, sie lohnt sich vor allem bei gutem Licht. Sie bringt aber weniger echte Details, als die Zahl verspricht.

Kann ich ein Foto für den Druck hochrechnen?

Ja, manche Programme und Fotodienste vergrößern Fotos mit KI. Das macht Kanten glatter, erfindet aber Details dazu. Für ein Poster, das du von Weitem siehst, reicht das oft. Echte Pixel aus dem Modus mit voller Auflösung sind besser.

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