Die meisten kompakten Smartphones zwingen dich zu Kompromissen: kleinerer Akku, schwächere Kamera, weniger Leistung. Beim Oppo Find X9s Pro ist das anders. Hier bekommst du zwei Tage Akkulaufzeit, zwei 200-Megapixel-Kameras und Flaggschiff-Leistung in einem Gehäuse, das in jede Hosentasche passt. Ich habe es die letzten zwei Wochen getestet und war ehrlich gesagt überrascht, wie wenig man hier opfert. Einen Haken gibt es dann aber doch.
Haptik: starke iPhone-Vibes
Das Find X9s Pro hat starke iPhone-Vibes. Die Größe und auch die Rundung der Ecken sind sehr ähnlich, und die Verarbeitung ist ebenfalls auf iPhone-Niveau. Etwas komisch finde ich das breit gezogene Kameraplateau. Ich weiß nicht, wie viel mehr Platz das bringt, viel kann es nicht sein. Davon abgesehen ist das Kameramodul schick und kompakt, gerade wenn man bedenkt, was darin steckt. Dazu komme ich gleich noch.
Der Vibrationsmotor ist hochwertig, die Lautsprecher sind absolut solide. Du bekommst einen Action Button, aber kein Camera Control wie beim X9 oder X9 Ultra. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor ist sehr schnell.
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Wie findest du das breit gezogene Kameraplateau des Find X9s Pro?
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Haptik gibt von mir eine glatte Note 1.
Teilnote Haptik
Display: dünne Ränder, schön hell
Die Displayränder sind sehr dünn. Das AMOLED misst 6,32 Zoll, löst mit 460 ppi auf und schafft bis zu 144 Hz. Die 144 Hz gibt es allerdings nur in manchen Spielen, sonst läuft das Display mit 120 Hz. Es ist schön hell, das merkst du gerade neben meinem iPhone 13 Pro, das man in der Sonne kaum noch lesen kann.
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Auch hier: Note 1.
Teilnote Display
Leistung: Flaggschiff wie beim großen Bruder
Mit dem Mediatek Dimensity 9500 hast du mehr als genug Leistung. Es ist derselbe Chip wie im großen Bruder, dem X9 Pro. Dazu kommen 12 oder 16 GB RAM und UFS-4.1-Speicher. Alles top of the line, fast schon business as usual für die China-Geräte.
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Dafür gibt es eine 1.
Teilnote Leistung
Software: auf dem kleinen Display sogar angenehmer
Oppo hat nicht viele kleine Geräte, deshalb war ich gespannt, wie die Software hier funktioniert. Es ist die China-Software, 1:1 wie beim X9 Pro und X9 Ultra. Auf dem kleineren Display lässt sie sich sehr angenehm nutzen. Komischerweise gefällt sie mir hier sogar besser als auf den großen Handys, weil manche Sachen mit einer Hand besser erreichbar sind.
Wenn du Oppo oder OnePlus bereits gewöhnt bist, fühlst du dich sofort zu Hause. Aber auch für iOS-User, die etwas Neues wollen, ist das interessant, weil sehr viele iPhone-Charakteristika übernommen wurden.
Bei der Software vergebe ich eine Note 2.
Teilnote Software
Akku: zwei Tage in der Hosentasche
Das Find X9s Pro hat doppelt so viel Akkukapazität wie ein iPhone 17. Die Laufzeiten sind unfassbar: zwei Tage unter Volllast. Ein 80-W-Ladegerät liegt mit in der Box. Im Alltag lädst du das Handy nur noch kurz auf, wenn es nötig ist. Mit 30 % nochmal für drei Stunden in die Stadt? Kein Problem, du kommst mit 20 % nach Hause.
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Dafür gibt es die Bestnote: eine 1+.
Teilnote Akku
Kameras: starke Sensoren, schwache App
Die Hauptkamera hat 200 MP, einen 1/1,4-Zoll-Sensor und Blende f/1,6. Im Mastermodus, der einem Hasselblad-Standardobjektiv nachempfunden ist, bekommst du in JPG Max mit 50 MP tolle Fotos. Der normale Modus ist dagegen sehr HDR-lastig, sehr gesättigt und hat quasi keine Schatten.
Die Ultraweitwinkelkamera mit 50 MP und f/2,0 ist nichts Besonderes, liefert aber solide Fotos und Videos.
Das 2,8-fach-Tele hat ebenfalls 200 MP und einen 1/1,56-Zoll-Sensor. Es ist der gleiche Sensor wie im X9 Pro, nur mit 2,8-fach statt 3-fach. Auch hier gibt es einen Mastermodus, der einem Hasselblad-Teleobjektiv nachempfunden ist, und auch hier sind die Fotos toll. Porträts sind nur okay.
Insgesamt macht das Find X9s Pro sehr schöne Fotos, vor allem im Mastermodus. Der ist mir allerdings oft gesamtheitlich etwas zu dunkel: Die Schatten sind schön dunkel, der Rest aber auch, und oft gibt es etwas Vignettierung. Die Videoqualität ist ebenfalls mega, und die Sensoren schlagen alles von Apple. Der Haken ist die Kamera-App: Es gibt kein Hi-Res-Porträt, und wirklich gut ist nur der Mastermodus. Wie gut das Ganze im Vergleich zum X9 Ultra ist, zeige ich dir im nächsten Video.
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Fotografierst du lieber im Automatikmodus oder in einem Profi-Modus wie dem Mastermodus?
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Die Kameras bekommen eine 1−.
Teilnote Kameras
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