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Xiaomi 17 Pro im Test: butterweiches Kompakt-Flaggschiff aus China

Das Xiaomi 17 Pro ist butterweich, kompakt und hält lange durch. Schwächen: unzuverlässige Benachrichtigungen und eine Kamera unter Leica-Niveau.

Von

Der Typ vor und hinter der Kamera

Noten

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2+

gut

Im Test 1−, heute eine Stufe Altersabzug

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Noch keine Noten

BereichTechSiteCommunity
Haptik2+– (noch zu wenige Noten)
Display2+– (noch zu wenige Noten)
Leistung1−– (noch zu wenige Noten)
Software2−– (noch zu wenige Noten)
Akku2+– (noch zu wenige Noten)
Kameras2−– (noch zu wenige Noten)

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Fazit

Das Xiaomi 17 Pro ist ein sehr gutes kompaktes Smartphone und fühlt sich butterweicher an als alles, was ich bisher getestet habe. Die Software hat mich stark positiv überrascht, die unzuverlässigen Benachrichtigungen bleiben aber ein großes Problem, wie bei allen China-ROMs. Die Kamera enttäuscht gemessen an der Leica-Werbung etwas. Alles in allem ist es ein guter Deal, besonders wenn du Apps lieber selbst checkst, statt über alles benachrichtigt zu werden.

Pro

  • Butterweiche Animationen, starke Leistung
  • Kompakt im iPhone-Format, sehr gut verarbeitet
  • Großer Akku mit rund 1,5 Tagen Laufzeit
  • Display mit sehr dünnen Rändern und tollen Farben
  • Megaschneller Fingerabdrucksensor
  • China-Dienste gut entfernbar

Contra

  • Benachrichtigungen kommen nicht zuverlässig an
  • Kameras eine Klasse hinter Oppo und Vivo
  • Face-Tuning standardmäßig aktiv
  • Ultraweitwinkel ungünstig platziert
  • Kein Qi2 und kein Action Button
  • In Europa nur als Import erhältlich

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Der Test

Wer aktuell ein kompaktes High-End-Smartphone sucht, muss sich eigentlich zwischen dem iPhone 17 Pro und dem Pixel 10 Pro entscheiden, denn das S26 ist dieses Jahr einfach keine Konkurrenz. Doch dann kommt Xiaomi um die Ecke, mit dem ausgefallenen Namen „Xiaomi 17 Pro“. Ich habe es zwei Wochen lang als mein tägliches Smartphone genutzt. Obwohl es in Europa nicht verkauft wird, liefert Xiaomi hier die flüssigste Android-Erfahrung ab, die ich je bei einem Hersteller aus China gesehen habe. Hier erfährst du, ob sich der Import lohnt, was das Handy besonders macht und welche Features reine Spielerei sind.

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Haptik: iPhone-Format mit Display auf dem Rücken

Das Xiaomi 17 Pro hat die gleiche Größe und fast die gleiche Optik wie das iPhone 17 Pro. Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Besonderheit sitzt auf der Rückseite: ein zweites, kleines Display.

Vergleich

MerkmalXiaomiXiaomi 17 ProAppleiPhone 17 Pro
Diagonale6,3 Zoll6,3 Zoll
Gewicht192 g206 g
Dicke8 mm8,8 mm
SchutzartIP68IP68

Zum vollen Vergleich →

Der Fingerabdrucksensor ist megaschnell. Einen Action Button gibt es nicht, und auch Qi2 fehlt.

Umfrage

Ein kleines Display auf der Rückseite: Brauchst du das?

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Teilnote Haptik

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Display: dünne Ränder, tolle Farben

Die Ränder um das 6,3-Zoll-Display sind mit 1,15 mm sehr dünn. Das LTPO-AMOLED-Panel löst mit 2.656 × 1.220 Pixeln auf, das ergibt eine hohe Pixeldichte von 464 ppi. Mit 3.500 Nits Spitzenhelligkeit ist es ganz gut aufgestellt, dazu kommt HDR10+. Das Gleiche gibt es auf der Rückseite noch einmal in klein. Bis zu 120 Hz reichen mehr als aus, mehr braucht es nicht. Die Farben sind toll, und geschützt wird das Ganze von Gorilla Glass Victus 2. Eine Anti-Reflexionsschicht fehlt allerdings.

Teilnote Display

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Leistung: so weich wie noch nie

Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 12 oder 16 GB RAM und UFS-4.1-Speicher. Im Alltag fühlt sich das Xiaomi 17 Pro sehr weich an, die Animationen laufen butterweich. Ich habe schon viele Smartphones getestet, aber so weich wie hier war es noch nie.

Teilnote Leistung

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Software: besser als erwartet, mit einem großen Haken

HyperOS ist als China-ROM überraschend clean und sehr animationslastig. Das Liquid-Glass-Design von Apple, an dem sich gerade viele andere Oberflächen orientieren, übernimmt HyperOS kaum. China-Dienste lassen sich etwas besser entfernen als bei anderen Herstellern. Nicht alles lässt sich aber ersetzen: Per Doppelklick auf die Power-Taste startet die Kamera, Gemini dagegen nicht. Was mir fehlt, ist eine smarte Suche. Auch Widgets sind schwer zugänglich, und Dinge wie die Google-Timeline fehlen. In dem Punkt fühlt es sich fast wie die China-Version von Android an. Lockscreen und Always-on-Display haben schicke Designs, aber keine Widgets.

Das größte Thema sind die Benachrichtigungen. Die waren anfangs schlecht, dann habe ich den Umstieg auf die Android-Variante gefunden, und das ist ein großes Plus. Trotzdem bleiben sie merklich weniger zuverlässig: Nicht jede Benachrichtigung kommt an, bei Snapchat zum Beispiel. Das ist ein riesiges Problem aller China-Smartphones und kann für dich ein Dealbreaker sein. Unterm Strich ist HyperOS nicht mein Lieblingssystem, aber deutlich besser als erwartet.

Umfrage

Unzuverlässige Benachrichtigungen: Wäre das für dich ein Dealbreaker?

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Teilnote Software

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Akku: beeindruckend für 6,3 Zoll

Für ein Handy mit 6,3 Zoll ist der Akku mit 6.300 mAh beeindruckend groß. Ich bin auf sehr gute 1,5 Tage Laufzeit gekommen.

Teilnote Akku

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Kameras: Leica drauf, aber nicht auf Leica-Niveau

Die Hauptkamera mit 50 MP, f/1,7 und einem 1/1,28-Zoll-Sensor macht gute Bilder und gute Videos. Die Leica-Farben sind für mich allerdings etwas off. Die Ultraweitwinkelkamera mit 50 MP und f/2,4 sitzt sehr schlecht: Ich habe sie dauerhaft mit dem Finger verdeckt. Außerdem liefert sie andere Farben als die Hauptkamera.

Das 5×-Tele mit 50 MP und f/3,0 macht solide Fotos, wieder mit leicht anderen Farben. Der 5-fache optische Zoom ist mir gefühlt etwas zu viel, ich habe ihn weniger genutzt als die 3- bis 3,7-fachen Teles bei Vivo. Für Details in der Ferne ist er aber nice. Der Porträtmodus ist schlechter als erwartet.

Ein Kameraplateau ist kaum vorhanden. Die Integration ins Rückdisplay ist süß, aber unnötig. Leica steht drauf, doch außer ein paar Farbmodi, die eher verfälschen, erkenne ich die Integration nicht wirklich. Nervig: Face-Tuning ist immer aktiv und muss von Hand ausgeschaltet werden, im Porträtmodus sogar jedes Mal. Insgesamt sind die Kameras eine Klasse hinter Oppo und Vivo, aber ähnlich wie bei Samsung.

Teilnote Kameras

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Preis

Xiaomi 17 Pro

Import ab 677 € · Marktstart September 2025

Beim Import lohnt ein Blick auf Garantie, Netzbänder und Google-Dienste.

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Kamerabeispiele

Fotos aus dem Test, nach Objektiv sortiert. Wähl ein Bild, um es groß zu sehen.

Hauptkamera · 50 MP · 1/1,28″ (≈ 75 mm²) · f/1,7 · 23 mm

  • ISO
    50
    Blende
    f/1,67
    Zeit
    1/471 s
    Brennweite
    23 mm
  • ISO
    50
    Blende
    f/1,67
    Zeit
    1/463 s
    Brennweite
    23 mm
  • ISO
    80
    Blende
    f/1,67
    Zeit
    1/85 s
    Brennweite
    23 mm
  • ISO
    100
    Blende
    f/1,67
    Zeit
    1/88 s
    Brennweite
    23 mm

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