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Schutzart

Kurz erklärt

Die Schutzart gibt mit dem IP-Code an, wie gut ein Handy gegen Staub und Wasser abgedichtet ist. Die erste Ziffer steht für Staub, die zweite für Wasser.

Die Schutzart steht als IP-Code im Datenblatt, etwa IP68. IP steht für Ingress Protection, also Schutz gegen Eindringen. Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen Staub und Fremdkörper, die zweite den Schutz gegen Wasser. Wurde ein Wert nicht geprüft, steht dort ein X, etwa IPX8.

Die erste Ziffer: Staub

Eine 6 bedeutet staubdicht. Bei einer 5 darf etwas Staub eindringen, aber nicht so viel, dass er die Funktion stört. Eine 4 schützt nur gegen Teile ab etwa 1 mm. Das betrifft vor allem Foldables, weil sich das Scharnier schwer abdichten lässt. Das Samsung Galaxy Z Fold8 hat IP48, das Vivo X Fold 6 IP58 und IP59.

Die zweite Ziffer: Wasser

Für Handys sind vor allem diese Stufen wichtig:

  • 4: Spritzwasser aus allen Richtungen, etwa Regen.

  • 5 und 6: Wasserstrahl, bei 6 kräftiger.

  • 7: kurzes Untertauchen, bis 1 m für 30 Minuten.

  • 8: längeres Untertauchen. Tiefe und Dauer legt der Hersteller fest, sie gehen über die Stufe 7 hinaus.

  • 9: heißes Wasser mit hohem Druck aus kurzer Entfernung.

Das Nothing Phone (4a) mit IP64 übersteht Regen, sollte aber nicht ins Waschbecken fallen. Das Sony Xperia 10 VIII nennt IP65 und IP68, weil Strahlwasser und Untertauchen getrennt geprüft werden.

Vergleich

SchutzartIP68, IP69KIP64IP48
BauformKlassisches HandyKlassisches HandyPassport-Foldable

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Warum IP69K mehr abdeckt

IP69 ist keine Steigerung von IP68, sondern ein anderer Test: Statt Untertauchen geht es um einen Strahl aus heißem Wasser mit hohem Druck. Ein Handy mit IP69 allein wäre also nicht automatisch tauchfest. Deshalb nennen viele Hersteller beide Werte, etwa beim Honor WIN mit IP68 und IP69K. Das K stammt aus einer Norm für Fahrzeugteile, die Prüfung ähnelt der für IP69. Wer beide Werte hat, ist gegen Untertauchen und gegen harte Wasserstrahlen geprüft.

Worauf du achten solltest

Für den Alltag mit Regen, Pfützen oder einem Sturz ins Spülbecken reicht IP68. Geprüft wird im Labor mit Süßwasser. Salzwasser, Chlor oder Seife setzen den Dichtungen stärker zu, und die Dichtungen altern mit der Zeit. Nach einem Sturz oder einer Reparatur kann der Schutz nachlassen. Schau außerdem in die Garantiebedingungen, denn Wasserschäden sind dort oft ausgeschlossen.

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