Das Vivo x300 Pro ist ein Oberklasse-Smartphone, das vor allem mit seiner Kamera punkten will. Und das gelingt: Der erste Eindruck der Fotos ist krass, und der Zoom spielt in einer eigenen Liga. Dazu kommen eine Verarbeitung auf iPhone-Niveau und ein richtig gutes Display. Ich bin sehr überzeugt, auch wenn mir der Kamerabuckel einen Tick zu krass ist.
Haptik: iPhone-Qualität mit Kipp-Gefahr
Das x300 Pro fühlt sich sehr hochwertig an. Die Qualität erinnert mich an ein iPhone, und selbst die Abrundung der Kanten ist die gleiche wie beim iPhone 17. Ein schönes Detail ist die Riffelung am Kameraring.
Es gibt aber einen echten Kritikpunkt: Der Kamerabuckel ist so groß, dass das Handy vorne rüberzukippen droht, wenn du es schwungvoll in die Hand nimmst. Das musst du einmal selbst erlebt haben.
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Display: scharf, hell und fast ohne Rand
Das Display hat sehr dünne Ränder, sie sind rundherum symmetrisch und nur 1,1 mm breit. Das Bild ist sehr scharf und hell. Außerdem passt das Display seine Farbtemperatur wie Apples True Tone an die Umgebung an, ein echter True-Tone-Klon also.
Technisch ist es ein LTPO-AMOLED-Panel mit bis zu 120 Hz, einer Pixeldichte von 453 ppi und einer PWM-Frequenz von 2.160 Hz.
Teilnote Display
Leistung: erstklassig und auf Jahre ausreichend
Im x300 Pro steckt der Mediatek Dimensity 9500, und das ist ein erstklassiger Chip, der dir auch noch Jahre reichen wird. Im Alltag läuft alles butterweich, ohne dass das Handy groß warm wird.
Teilnote Leistung
Software: viel iOS, wenig Android
Das x300 Pro startet mit Android 16. Vorinstalliert sind Temu und Facebook, sonstige Bloatware gibt es aber keine. Ein Always-On-Display ist an Bord.
Die Oberfläche ist ziemlich schick und erinnert sehr stark an die Software von OnePlus und Oppo. Die Individualisierungsmöglichkeiten sind sehr stark. Insgesamt steckt hier aber viel iOS und wenig Android drin: Die Animation auf dem Sperrbildschirm ist quasi iOS, und die Benachrichtigungen verhalten sich nicht so, wie du es von Android kennst. Das finde ich eher schlecht.
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Android-Handy im iOS-Look: Wie findest du das?
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Akku: in Deutschland kleiner, im Import größer und günstiger
Schade: In Deutschland bekommst du das x300 Pro nur mit einem kleineren Akku mit 5.440 mAh. In der Global- oder China-Version stecken über 1.000 mAh mehr, und die gibt es mittlerweile zum fast halben Preis. Importieren kannst du sie zum Beispiel über TradingShenzhen.
Die Akkulaufzeit der deutschen Version ist in Ordnung und ähnlich wie beim Galaxy S25 Ultra, aber nicht überwältigend.
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Kameras: ein Beast an Tele, manchmal zu viel KI
Die Kamera ist der Selling Point des Geräts, und sie ist absolut mega. Schon der erste Eindruck ist krass. Der Hauptsensor ist toll und macht schöne, scharfe Fotos. Das Tele ist ein absolutes Beast: 200 MP bei 3,7-fachem Zoom, und es liefert die schärfsten Fotos, zumindest wirken sie so. Da liegen Welten zum Galaxy S25 Ultra, obwohl das dort sogar eine 5-fach-Kamera hat.
Dazu kommt für mich der beste Portraitmodus auf dem Markt, und die Fotos haben viel natürliches Bokeh.
Ganz perfekt ist es aber nicht. Manche Bilder sehen ein wenig KI-bearbeitet aus, gerade bei Gesichtern gibt es zu viel KI-Processing und Gesichtsglättung.
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Teilnote Kameras
Lautsprecher, Vibration und Fingerscanner
Die Lautsprecher klingen irgendwie anders als beim S25 Ultra und ein wenig schlechter. Die Mikrofone sind in Ordnung, aber nichts Besonderes und schon gar nicht auf iPhone-Niveau.
Richtig stark ist der Vibrationsmotor: Der ist extrem gut und Welten besser als beim S25 Ultra. Auch der Fingerscanner überzeugt, er ist extrem schnell und lässt sich optisch super individuell anpassen.
Beim Import lohnt ein Blick auf Garantie, Netzbänder und Google-Dienste.
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